Christianne Stotijn (Mezzosopran)

© Joost van den Broek


Christianne Stotijn (*1977 in Delft) tritt regelmäßig in den großen internationalen Konzerthäusern auf, darunter Musikverein Wien, Théâtre des Champs-Elysées Paris, Mozarteum Salzburg, Carnegie Hall New York sowie die Philharmonie Berlin. Großen Einfluss auf ihre Karriere hat der Dirigent Bernard Haitink, unter dem sie mit dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Boston, Chicago und dem London Symphony Orchestra konzertierte. Darüber hinaus arbeitete sie mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Vladimir Jurowski, René Jacobs und Yannick Nézet-Séguin zusammen.

Als leidenschaftliche Kunstlied-Interpretin konzertiert sie regelmäßig mit Joseph Breinl and Julius Drake. Ihre CD-Einspielungen umfassen Aufnahmen mit Werken von Schubert, Berg, Wolf, Pfitzner und Strauss (begleitet von Joseph Breinl), ebenso mit Werken von Mahler und Tschaikowski (begleitet von Julius Drake; letztere ausgezeichnet mit dem BBC Music Magazine Vocal Recording Award 2010). Ihr erstes Album bei ihrem aktuellen Verlag Warner Classics If the Owl Calls Again wurde 2015 mit dem Gramophone Editor’s Choice geehrt.

In der Saison 2016/17 standen/stehen u.a. auf ihrem Programm: „Totentanz“ unter Thomas Adès mit den Boston Symphony, Los Angeles Philharmonic und RTE National Symphony Orchestras; Berlioz „L’Enfance du Christ“ mit dem Scottish Chamber Orchestra unter Emmanuel Krivine; die „Neruda Songs“ mit dem Rotterdam Philharmonic unter Andrés Orozco-Estrada; „Ivan the Terrible“ mit dem Royal Flemish Philharmonic unter Martyn Brabbins sowie Mozarts „Requiem“ mit dem Rundfunk Sinfonieorchester Berlin unter Vladimir Jurowski.