Künstler
Matthias Kirschnereit (Klavier)

Matthias Kirschnereit zählt heute zu den führenden deutschen Pianisten seiner Generation. Aus seiner bisher mehr als 20 CDs umfassenden Diskographie ragen zwei Projekte ganz besonders heraus: eine Gesamtaufnahme der Klavierkonzerte Mendelssohn-Bartholdys (Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz, Frank Beermann), die 2009 anlässlich des 200. Geburtstags Mendelssohns erschienen ist (ArteNova/SONY Music) und neben den Klavierkonzerten Nr. 1 und 2 auch die Welt-Ersteinspielung des rekonstruierten dritten Klavierkonzerts e-moll (Fassung: Larry Todd) beinhaltet. Diese Aufnahme wurde in der Kategorie "Welt-Ersteinspielung des Jahres" mit dem ECHO Klassik 2009 ausgezeichnet. Mit diesem CD-Projekt hat Matthias Kirschnereit an die weltweit mit begeisterter Resonanz aufgenommene Einspielung sämtlicher Klavierkonzerte Wolfgang Amadeus Mozarts (Bamberger Symphoniker, Frank Beermann) angeknüpft, die zum Mozartjahr 2006 veröffentlicht wurde.
Weltweite Engagements führen ihn regelmäßig mit renommierten Orchestern sowie Dirigenten zusammen und er ist ein gern gesehener Gast bei den bedeutenden Sommerfestivals. Ein besonderes Anliegen ist ihm das Kammermusikspiel, das ihn immer wieder mit Partner wie Christian Tetzlaff sowie dem Szymanowski Quartet und dem Vogler Quartett zusammenführt. Mit Nicola Jürgensen (Klarinette) und Volker Jacobsen (Viola) gründete er 2004 das Trio Mirabeau.
Matthias Kirschnereit ist seit 1997 Professor an der Hochschule für Musik und Theater Rostock.
Der in Westfalen geborene Musiker wuchs in der Wüste Namibias auf und studierte bei Renate Kretschmar-Fischer. Er erhielt prägende künstlerische Einflüsse durch die langjährige Verbindung mit Claudio Arrau, Bruno Leonardo Gelber, Oleg Maisenberg, Sandor Végh und Murray Perahia.
Ausblick
Die Saison 2009/10 beginnt Matthias Kirschnereit mit internationalen Gastspielen, so etwa beim Pacific Symphony Orchestra in Los Angeles und beim National Symphony Orchestra in Taipeh. Anlässlich der Jubiläumssaison des Kammerorchesters C.P.E. Bach folgt er außerdem einer Einladung in das Konzerthaus Berlin.
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