Gesamtprogramm 2010

Samstag 31. Juli 2010

16.00 Uhr VERDO Konzertsaal

Eröffnungskonzert • Zauberlehrlinge und Hexenküchen

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LIGETI: Désordre und Der Zauberlehrling, aus Études pour piano
SKRJABIN: Vers la flamme, Poème für Klavier solo op. 72
MILSTEIN: Paganiniana für Violine solo
SZYMANOWSKI: Mythen. Drei Dichtungen für Violine und Klavier op. 30
KAUL: Glowing Sea für Flöte, Kontrabass, Percussion und Zuspielband (UA)
Zwischen den Werken: Lesungen aus Texten von GOETHE 

ENSEMBLE L`ART POUR L`ART: MATTHIAS KAUL (Schlagzeug)  JOHN ECKHARDT (Kontrabass)  ASTRID SCHMELING (Flöte);  
ANDREJ BIELOW (Violine)  KONSTANTIN LIFSCHITZ (Klavier)
SIEGFRIED W. KERNEN (Lesung)

Das Festivalthema 2010 führt der vielleicht prominenteste „Laborant“ unter den Künstlern ein: J. W. v. Goethe. „Was die Welt im Innersten zusammenhält“, darauf gab der Universalgelehrte etwa im „Zauberlehrling“ und im „Faust“ Antwort. Der Hamburger Thalia-Schauspieler Tilo Werner liest die Goethe-Texte, verbunden durch hochvirtuose Kompositionen für Violine und Klavier. Eine Uraufführung bildet den Abschluss des Eröffnungskonzerts: Der Komponist Matthias Kaul ließ sich von Unterwasserklängen, die ein Forschungscontainer in der Antarktis aufgezeichnet hat, inspirieren.

 

20.00 Uhr VERDO Konzertsaal

Percussionkonzert • Trommelfeuer

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Bulgarische Tänze, japanische Trommeln, Musik für Tische und Feuerzeuge

VIA NOVA PERCUSSION GROUP

Die vier jungen Vollblutmusiker der Via Nova Percussion Group zählen bereits zur Spitze ihrer Zunft. „Fantastisch, aberwitzig, explodierend“, so die Presse. Das dürfte auch für das Programm gelten, das sie zum Thema „Labor“ zusammengestellt haben: Ob mitreißende Volkstänze aus dem Balkan oder virtuose japanische Trommelmusik – die Schlägel rotieren, bis sie glühen. Überraschungsgäste machen die Bühne dann vollends zum Labor!


Sonntag 1. August 2010

9.30 Uhr Hotel Waldfrieden

Chorsingen für jedermann

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    11.00 Uhr St.-Johannis-Kirche Hitzacker

    The Universe Concert • Labor Charles Ives

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    BOULANGER TRIO   ATRIUM QUARTETT   CANTICUM NOVUM   ENSEMBLE DRUMHERUM   HAMBURGER PERCUSSION ENSEMBLE   JOHANNIS-CHOR HITZACKER   KIRCHENCHOR HITZACKER  POSAUNENCHOR ALTENMEDINGEN   POSAUNENCHOR WUSTROW  SPIELMANNSZUG WUSTROW   STADTMUSIK LÜCHOW   STREICHQUARTETT JOHANNES AMMON   JAN ROSENBLADT (Bariton)  CHRISTIAN LÜBBERT (Orgel)   TAMBURO TEMPERAMENTO   WOLFGANG DOEBEL (VORTRAG)  JAMES MCDOWELL  (LESUNG)  u.v.m.

    Kaum einer hat der Musik so weite Horizonte eröffnet wie er: Charles Ives. Von Musikern wie Leonard Bernstein als Pionier der amerikanischen Musik hoch geschätzt, blieb er in der breiten Öffentlichkeit der große Unbekannte. Das „Labor Charles Ives“ porträtiert den faszinierend vielseitigen Musiker und Komponisten mit Kammermusik in der St.-Johannis-Kirche, mit Platzkonzerten, Aktionen, einem Werkstattkonzert und Filmen auf der gesamten Altstadtinsel Hitzackers, bis hin zur Elbe – ein Muss für alle Neugierigen!

     

    20.00 Uhr VERDO Konzertsaal

    Kammerkonzert • Bach und Schostakowitsch

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    BACH: Die Kunst der Fuge für Klavier BWV 1080 im Dialog mit
    BACH: Die Kunst der Fuge für Streichquartett BWV 1080
    SCHOSTAKOWITSCH: Klavierquintett g-moll op. 57

    KONSTANTIN LIFSCHITZ (Klavier)  SZYMANOWSKI QUARTETT

    Vor zwanzig Jahren debütierte er in Moskau, seitdem gilt er als einer der bedeutendsten Bach-Interpreten unserer Zeit: Konstantin Lifschitz. In Hitzacker ist der Pianist mit dem viel bewunderten Zyklus „Die Kunst der Fuge“ zu hören – einem Labor der kontrapunktischen Erfindung, in dem Bach die Reichweite der Kombinatorik erprobt und dabei das Geheimnis-volle findet. Wie sehr Bach nachfolgende Komponisten beeinflusst hat, lässt sich im Klavierquintett von Schostakowitsch nachvollziehen – ein großes Kammermusikwerk, das Konstantin Lifschitz erstmalig mit dem Szymanowski Quartett zusammenführt.


    Montag 2. August 2010

    Ein Tag mit Ysaÿe

    CAROLIN WIDMANN (Violine)  MAURICE STEGER (Blockflöte)
    NAOKI KITAYA (Cembalo)  KONSTANTIN LIFSCHITZ (Klavier)

    Schon die Titel seiner Werke sprechen eine leidenschaftliche Sprache: „Obsession“, „Tanz der Schatten“, „Allegro furioso“. Die Rede ist von Eugène Ysaÿe, der als Geiger und Komponist ein neues Zeitalter der Virtuo-sität eröffnet hat. Die Geigerin Carolin Widmann teilt seine Leidenschaft für die Musik. Sie  spielt alle sechs Sonaten des Ausdrucksmusikers Ysaÿe – im Dialog mit Werken des Barock und der Romantik.

     

    9.30 Uhr Hotel Waldfrieden

    Chorsingen für jedermann

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      11.00 Uhr St.-Johannis-Kirche Hitzacker

      Barockmatinee • Im Rausch der Gefühle

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      BACH: Sonate für Violine und Basso continuo e-moll BWV 1023
      YSAŸE: Sonate für Violine solo Nr. 2 a-moll und Nr. 6 E-Dur
      HÄNDEL: Ouvertüre u. Arien aus Rinaldo bearbeitet für Cembalo
      TELEMANN: Triosonate für Blockflöte, Violine und Cembalo u.a.

       

      15.00 Uhr St.-Johannis-Kirche Hitzacker

      Solistenkonzert • Im Auge des Sturms

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      YSAŸE: Sonate für Violine solo Nr. 1 g-moll  und Nr. 5 G-Dur
      Werke von GEMINIANI und CORELLI für Blockflöte,  Cembalo und Basso continuo

      Auftakt: Vor dem Konzert findet um 14.00 Uhr auf der Pfarrwiese an der Kirche eine Gesprächsrunde zum Thema "Eugène Ysaÿe und die Geiger" statt: Markus Fein im Gespräch mit Birgit Erz, Violinistin des Boulanger Trios, und Andrej Bielow, Primarius des Szymanowski Quartet. Der Eintritt ist frei.

       

      20.00 Uhr VERDO Konzertsaal

      Kammerkonzert • Allegro furioso

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      YSAŸE: Sonate für Violine solo Nr. 4 e-moll u. Nr. 3 d-moll (gewidmet G. Enescu)
      BACH: Vier Duette für Klavier solo BWV 802 - 805
      ENESCU: Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 a-moll
      FRANCK: Sonate für Violine und Klavier A-Dur (gewidmet E. Ysaÿe)


      Dienstag 3. August 2010

      Labor Orchester

      Das Projekt "Labor Orchester" wurde mit dem Förderpreis Musikvermittlung der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und des Musiklandes Niedersachsen ausgezeichnet.

      HAMBURGER SYMPHONIKER   HENDRIK VESTMANN (Leitung)
      MICHAEL KUBE, LUDOLF BAUCKE und KONSTANTIN LIFSCHITZ (Interpretationsvergleich)

      Ein Tag, ein Werk – so lautet die Formel im "Labor Orchester". In Hitzacker haben Sie die Möglichkeit, Schuberts "große" C-Dur-Sinfonie einen ganzen Tag lang neu für sich zu entdecken:

       

      11.00 Uhr Treffpunkt: Schiffsanleger Elbe-Star (Altstadtinsel)

      Schubert-Spaziergang • Der Weg zur Sinfonie

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      Bei dem zweistündigen Spaziergang mit dem Schubert-Experten Dr. Michael Kube entlang der Elbe erfahren Sie, warum Schubert das Wandern neu erfunden und welchen Weg er sich zur C-Dur-Sinfonie gebahnt hat.

       

      14.30 Uhr Hotel Waldfrieden

      Hörer-Akademie Tag I • Der Weg zum Hören

      Hörer-Akademie
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      Beim Interpretationsvergleich hören Sie, wie unterschiedlich die Orchester Schubert interpretieren – und wie Experten darüber urteilen. Erleben Sie im Anschluss Ausschnitte der Sinfonie mitten im „begehbaren Orchester“ der Hamburger Symphoniker!

       

      19.00 Uhr VERDO Konzertsaal

      Sinfoniekonzert • Der Weg der wandernden Seelen

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      SCHUBERT: Sinfonie C-Dur D 944, Große C-Dur

      Auch am Abend dreht sich alles um Schuberts letzte Sinfonie: Die Hamburger Symphoniker stellen sie zunächst in Ausschnitten vor. Dann hören Sie die Sinfonie an drei verschiedenen Orten aus unterschiedlichen Hörperspektiven: Hier spielen nur die Streicher, dort nur die Blech- oder Holzbläser. Nach der Pause verbinden wir die Puzzleteile wieder und Sie hören das Werk in voller Länge, in voller Besetzung – und mit anderen Ohren! 


      Mittwoch 4. August 2010

      9.30 Uhr Hotel Waldfrieden

      Chorsingen für jedermann

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        14.00 Uhr St.-Johannis-Kirche Hitzacker

        Hörer-Akademie Tag II •
        Das Capriccio von Paganini bis Piranesi

        Hörer-Akademie
        Karten online

         

        20.00 Uhr VERDO Konzertsaal

        Kammerkonzert • Schumanns Aufbruch ins Geheimnis

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        SCHUMANN: Klaviertrio d-moll op. 63
        SCHUMANN: Märchenbilder für Klavier und Viola op. 113
        SCHUMANN: Lieder bearbeitet für Viola, Cello und Klavier
        BRAHMS: Klavierquartett c-moll op. 60

        NILS MÖNKEMEYER (Viola)  BOULANGER TRIO

        Zu der Epoche, die ins Grenzenlose und Geheimnisvolle aufbrach, komponierten sie den Soundtrack: Robert Schumann und Johannes Brahms. Der Bratscher Nils Mönkemeyer und das Boulanger Trio widmen dem romantischen Doppelgestirn bei ihrem ersten gemeinsamen Konzert ein facettenreiches Kammermusikprogramm, das vom Duo bis zum Klavierquartett reicht. Mit seiner ersten CD „Ohne Worte“ hatte der gebürtige Bremer Nils Mönkemeyer bereits neue Wege beschritten und Lieder von Schubert und Schumann instrumental eingespielt. Nach seiner viel beachteten Bach-Aufnahme, etlichen Preisen bei Wettbewerben und seinem Ruf als Professor an die Dresdner Musikhochschule urteilt der „Spiegel“ über den 32-Jährigen: „Mit der Bratsche wird man selten berühmt. Nils Mönkemeyer spielt sie aber so gut, dass manche Geiger neidisch werden.“


        Donnerstag 5. August 2010

        9.30 Uhr Hotel Waldfrieden

        Chorsingen für jedermann

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          14.00 Uhr VERDO Konzertsaal

          Hörer-Akademie Tag III • Visionen für Tasten

          Hörer-Akademie
          Karten online

           

          20.00 Uhr VERDO Konzertsaal

          Klavierabend • Schuberts Sphären

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          SCHUMANN: Papillons op. 2
          KURTÁG: Auszüge aus Játékok
          SCHUMANN: Geister-Variationen
          HOLLIGER: Elis, Drei Nachtstücke
          SCHUMANN: Novelette Nr. 8 op. 21
          SCHUBERT: Klaviersonate Nr. 21 B-Dur D 960

          CÉDRIC PESCIA (Klavier)

          „Es gibt Hélène Grimaud und Lang Lang. Und es gibt Cédric Pescia, der abseits vom internationalen Trubel unbeirrt seinen Weg geht“, schrieb die Genfer Tageszeitung „Le Temps“. Der 34-jährige Schweizer Pianist hat renommierte Wettbewerbe gewonnen und sich Anregungen von Daniel Barenboim und Dietrich Fischer-Diskau geholt. Noch entscheidender ist aber, wie Cédric Pescia sein Repertoire aufbaut, wie er die Werke interpretiert – und mit welchem Gespür er Programme zusammenstellt: für sein Konzert in Hitzacker visionäre Klavierwerke, die die Musik auf ganz unterschiedliche Weise „ins Labor“ nehmen. Das gilt auch für Schuberts letzte, mehr als 30-minütige Klaviersonate D 960. Unter den Händen von Pescia wird sie zu einem überraschend modernen Werk, das von Ungewissheit, Abstürzen, Stocken – und von Erwartung und Hoffnung erzählt. „Das ist nicht nur phänomenal gespielt, sondern ebenso phänomenal durchdacht“. Entdecken Sie diesen Ausnahmepianisten!


          Freitag 6. August 2010

          9.30 Uhr Hotel Waldfrieden

          Chorsingen für jedermann

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            14.00 Uhr Kulturscheune Göhrde

            Hörer-Akademie Tag IV • Labor Antarktis – Labor Matthias Kaul

              Hörer-Akademie
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              19.00 Uhr VERDO Konzertsaal

              Solistenkonzert • Beethovens Welten

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              BEETHOVEN: Klaviersonate As-Dur op. 110
              BEETHOVEN: Vier Bagatellen op. 126
              BEETHOVEN: Diabelli-Variationen op. 120

              STEPHEN KOVACHEVICH (Klavier)

              Seinen ersten großen Klavierabend gab Stephen Kovacevich 1961 in der Wigmore Hall mit Beethovens Diabelli-Variationen. Dieses Konzert legte den Grundstein für eine Weltkarriere. Heute zählt er – auch dank seiner Gesamteinspielung für EMI Classics – zu den wichtigsten Beethoven-Interpreten. In seinem Hitzacker-Konzert kehrt er zu den Anfängen zurück.

               

              22.00 Uhr VERDO Konzertsaal

              Nachtkonzert • Der Duft der Musik

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              DEBUSSY: Les sons et les parfums tournent dans l’air du soir
              SCHUMANN: Waldszenen op. 82
              SKRJABIN: Klaviersonate Nr. 7 op. 64

              KONSTANTIN LIFSCHITZ (Klavier)

              Dass diese Musik duftet, leuchtet schnell ein: Debussy spricht von flirrendem Parfum in der Abendluft, Schumann von Blumen und der synästhetisch veranlagte Skrjabin von duftenden Harmonien. Die Parfumeurin Kim Weisswange hat eigens für diesen Abend einen Duft komponiert, der Sie auch nach dem 30 minütigen Nachtkonzert noch an die Musik erinnern wird.


              Samstag 7. August 2010

              10.00 Uhr Treffpunkte: Parkhotel, Hotel Waldfrieden, Café Bertram (Altstadt)

              Festival Walk

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                Raus aus dem Konzertsaal, rein in das Abenteuer – so lautet das Motto beim Festival Walk. Matthias Kaul, Composer in Residence 2010, hat einen musikalischen Spaziergang voller Überraschungen zusammengestellt: mit Deich- und Scheunen-
                konzerten, Gartenmusiken, Klanginstallationen und einem Gang durch den Skulpturenpark auf dem Künstlerhof des Bildhauerehepaars Müller-Klug. Folgen Sie dem Weg durch die Elbtalaue bis nach Damnatz – und erfahren Sie von Prof. Dr. Hansjörg Küster mehr über das Biosphärenreservat.  
                Bestandteil des Festival Walks ist das ELBLABOR 2010. Ausstellung im KLANG!-Container: Kultursubstrat (Installation), Alexander Schubert (Klanginstallation) und Ron Winkler (Lyrik).
                Teilnahme nur mit Bustransfer und Eintrittskarte, eine kleine Stärkung inklusive. Abfahrt ab Parkhotel, Hotel Waldfrieden und Hitzacker Altstadt (Café Bertram): jeweils 10.00 Uhr. Rückkehr um ca. 16.00 Uhr. Familien sind herzlich willkommen!

                 

                20.00 Uhr VERDO Konzertsaal

                Doppelkonzert • Vier Mundharmonikas und zwanzig Kehlen

                Das begehbare Klanglabor
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                HUUTAJAT (finnischer Schreichor)
                Pause mit Gartenmusiken von MATTHIAS KAUL
                SVÄNG (finnisches Mundharmonika-Quartett)

                Das finnische Mundharmonika-Quartett Sväng hat es zu einer einzigartigen Meisterschaft auf den Bass-, Akkord- und Sopran-Mundharmonikas gebracht. Die vier Herren swingen mit trockenem Humor und verschmelzen nordische Melancholie, amerikanischen Blues, treibende Balkanrhythmen, schwedische Polkas und samische Joiken zu einem neuen Sound. Kultstatus genießt auch Huutajat. 1987 gegründet, gelten die zwanzig Männer aus dem nordfinnischen Oulu längst als außergewöhnlichster Exportartikel ihrer Heimat. Huutajat hat Nationalhymnen, Schubert-Lieder und Kinderreime im Programm, doch – Achtung – diese werden nicht gesungen, sondern aus vollem Halse geschrieen,  und das mit einer guten Portion Humor. In der Pause lädt Matthias Kaul Sie in sein Klanglabor an der frischen Luft ein.


                Sonntag 8. August 2010

                11.00 Uhr St.-Johannis-Kirche Hitzacker

                Matinee • Fantasien auf Reisen

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                MOZART: Fantasie für Klavier d-moll KV 397
                C. P. E. BACH: Fantasia für Klavier C-Dur Wq 95
                BRAHMS: Fantasien für Klavier op. 116
                SCHUMANN: Fantasie für Klavier C-Dur op. 17
                im Wechsel mit
                PURCELL: Fantasien für Gambenconsort

                MATTHIAS KIRSCHNEREIT (Klavier)  HAMBUIRGER RATSMUSIK

                Die „Fantasie“ war für viele Komponisten ein kompositorisches Labor, in dem sie jenseits der Normen experimentieren konnten. Der Pianist Matthias Kirschnereit hat Werke aus zwei Jahrhunderten für dieses Genre zusammengestellt, die sich in dem Konzert mit der schwebenden Musik für mehrere Gamben abwechseln – ein spannender Dialog in Raum und Zeit.

                 

                16.00 Uhr VERDO Konzertsaal

                Abschlusskonzert • Samt und Soul

                Karten online

                RIGMOR GUSTAFSSON (Gesang)  RADIO.STRING.QUARTET.VIENNA

                Die schwedische Sängerin Rigmor Gustafsson, längst ein Star der internationalen Jazz- und Popszene, interpretiert Songs von Paul Simon, Stevie Wonder, Burt Bacharach und eigene Kompositionen.
                Die vier Musiker des radio.string.quartet.vienna nehmen eine Ausnahmestellung ein, wenn es darum geht, das Streichquartett neu zu erfinden und in einen elegant-swingenden Klangkörper zu verwandeln. Auf ihrem ersten gemeinsamen Programm stehen Jazzstandards, Filmmusiken, Raritäten und schwedische Volkslieder. All das wird von Gustafssons berührender Stimme getragen, denn, so Posaunenkollege Nils Landgren: „Ihre Seele liegt in ihrer Stimme“.