Sonntag, 30.7.17


11.00 Uhr
VERDO Konzertsaal
Solorezital
Karten online

BACH: Suite für Violoncello solo G-Dur BWV 1007
BRITTEN: Suite für Violoncello solo Nr. 3 op. 87
KODÁLY: Sonate für Violoncello solo op. 8

JEAN-GUIHEN QUEYRAS (Violoncello)

Jean-Guihen Queyras, 2016 mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet, spannt einen Bogen vom letztlich unübertroffenen Altmeister der Cello-Suite Johann Sebastian Bach bis zum neuen Solo-Testament des ungarischen Komponisten und Bartók-Freundes Zoltán Kodály. Zwischendrin ehrt der Franzose den englischen Komponisten Benjamin Britten, der dem tiefen Streichinstrument ganz neue Farben abgewann.


15.00 und 17.00 Uhr
Oktogon, Hitzacker
Klanginstallation • Myriad
Eintritt gegen Spende, Reservierung erforderlich
Reservierung für 15.00 Uhr
Reservierung für 17.00 Uhr

TEILNEHMERINNEN und TEILNEHMER der FESTIVAL-AKADEMIE:
MYRIAM GHANI (Flöte)  JURE ROBEK (Klarinette)  CHRISTINA BERNARD (Saxofon)
IOANA CRISTINA GOICEA (Violine)  YI-TE YANG (Viola)  STANISLAS EMANUEL KIM (Violoncello)
MARIE ROSA GÜNTER (Klavier)  MARIO HÄRING (Klavier)
VERA SEEDORF (Percussion)  PIERROT QUARTETT

Myriad, das im Englischen soviel bedeutet wie „unzählbar“, nennt Rebecca Saunders, Composer in Residence des diesjährigen Festivals, die Klanginstallation, die sie gemeinsam mit Martin Rein-Cano bei den „Sommerlichen“ präsentiert. Fast unzählbar sind die 2464 Spieldosen, die auf einer 19 m langen Wand installiert sind, myriad sind aber vor allem die klanglichen Variationen, die sich mit ihnen erzeugen lassen. Visuell nicht voneinander zu unterscheiden, birgt die Komposition von 54 verschiedenen Melodien unzählige Möglichkeiten akustischer Kombinationen. Myriad lädt die Besucher ein zur Interaktion, zum Mit-Komponieren kleiner Klanginseln und großer kollektiver Melodien.

Das Projekt entstand 2015 für die Architekturbiennale in Shenzhen (China) und wird nun nach Stationen in Hong Kong und Seoul in diesem Jahr  erstmals in Europa verwirklicht. In Kooperation mit den Schwetzinger Festspielen, wo es im Mai mit großem Erfolg zu erleben war, wurde eigens für die „Sommerlichen“ eine freistehende Variante gebaut. Zwei Wände stehen hier „Rücken an Rücken“, angepasst an die Kunsthalle Oktogon, einen besonderen, ehemals sakralen Ort in Hitzacker, der zum ersten Mal in das Festival integriert wird.

Die Installation ist von heute an bis zum 5. August zugänglich:
Montag bis Freitag von 11 – 13 Uhr und 17 – 19 Uhr sowie Sonnabend 11 – 13 Uhr

Zur heutigen Eröffnung binden die jungen Musiker der Festival-Akademie sie in eine eigens für diesen Anlass entstehende Performance ein. Deren Uraufführung haben sie gemeinsam mit Rebecca Saunders erarbeitet. Wegen des begrenzten Platzangebotes gibt es gleich zwei Gelegenheiten, die Performance zu erleben: um 15.00 Uhr und um 17.00 Uhr.


19.07 Uhr
VERDO Gartenareal (Eintritt frei)
Sieben nach Sieben • Konzerteinführung
Mit Musikern des Ensemble Resonanz


20.00 Uhr
VERDO Konzertsaal
Kammerorchesterkonzert
Karten online

CPE BACH: Sinfonie G-Dur Wq 173
KALIMA: Louhi für E-Gitarre und Streichorchester (Uraufführung, Auftragswerk der Sommerlichen Musiktage Hitzacker, der Bachwoche Ansbach und des Ensemble Resonanz)
JS BACH: Goldbergvariationen BWV 988, Fassung für Streicher

ENSEMBLE RESONANZ   KALLE KALIMA (E-Gitarre)

Eingespannt zwischen eine Hamburger Sinfonie des Bach-Sohnes Carl Philipp Emanuel und eine Streicher-Transformation der berühmten Goldbergvariationen von Vater Johann Sebastian Bach bringt das Ensemble Resonanz mit dem Komponisten Kalle Kalima ein neues Werk zur Aufführung. Der in Berlin lebende und arbeitende finnische Jazz-Gitarrist bettet dabei die im klassischen Kontext selten verwendeten Klänge einer elektronisch verstärkten Gitarre ins Orchestergewebe ein.