Maximilian Volbers (Blockflöte)

© André Hinderlich


Max Volbers gehört zu den profiliertesten Blockflötisten der jüngeren Generation. Seine Ausbildung erhielt er bei Brigitte Meier-Sprinz, Ulrike Volkhardt und Winfried Michel. Derzeit studiert er im Master Konzertfach an der Universität Mozarteum Salzburg bei Dorothee Oberlinger. Im Zuge seiner intensiven Beschäftigung mit der Musik des 16.-18. Jahrhunderts studiert er darüber hinaus Cembalo bei Floria Birsak sowie Historische Aufführungspraxis bei Reinhard Goebel.

Er ist Preisträger der GWK Münster (Förderpreis 2013) und wurde 2016 mit dem hochdotierten 1. Preis des Musikwettbewerbs der GenRe in Köln ausgezeichnet. 2015 war er Finalist des Internationalen Telemann-Wettbewerbs, 2017 erreichte er als erster Blockflötist überhaupt das Orchesterfinale des Deutschen Musikwettbewerbs. Ebenfalls 2017 gewann er den 9. Internationalen Johann-Heinrich-Schmelzer Wettbewerb.

Max Volbers konzertiert mit Musikern wie Dorothee Oberlinger, Maurice Steger und Hille Perl; u.a. war er zu Gast bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, den Herrenchiemsee Festspielen, der mommenta Dortmund und den Audi Sommerkonzerten. Er arbeitet mit Dirigenten wie Reinhard Goebel, Sir Roger Norrington, Marc Minkowski sowie Pietari Inkinen. Als Solist sowie als Continuo-Spieler war er mit Orchestern wie dem Staatsorchester Braunschweig, dem Stuttgarter Kammerorchester, den Münchner Philharmonikern, dem Musikkollegium Winterthur und dem Sinfonieorchester Aachen zu hören. 2014 übernahm er für vier Konzerte als Gastdirigent und Spezialist für Barockmusik die Leitung der Nürnberger Symphoniker.

Wichtige musikalische Impulse erhielt er durch Meisterkurse bei Kees Boeke, Sergio Ciomei, Sabrina Frey, Lorenzo Ghielmi, Paul Leenhouts, Lars Ulrik Mortensen, Maurice Steger und Walter van Hauwe.

Max Volbers ist Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben, der Ernsting Stiftung Coesfeld, welche ihm zwei wertvolle Instrumente zur Verfügung stellt, sowie der Cordes-Stiftung. Für die Saison 2018/2019 wurde er in die BAKJK aufgenommen.