Sonnabend 1.8


14.00 – Hafen Hitzacker (Elbe), Am Fahnenmast (Eintritt frei)
Jubiläumsauftakt auf der Altstadtinsel


16.00 – VERDO Konzertsaal
Anu Komsi – Sopran
Ensemble Mini – Kammerorchester
Joolz Gale – Leitung und Arrangements
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Eröffnungskonzert mit Werken von Schönberg und Bruckner

Innovation und Tradition: Als der Visionär Arnold Schönberg vor gut 100 Jahren in Wien den „Verein für musikalische Privataufführungen“ gründete, um Künstlern und Kunstfreunden „eine wirkliche und genaue Kenntnis moderner Musik zu verschaffen“, blieben Anton Bruckners Siebte Symphonie oder Walzer von Johann Strauß keinesfalls außen vor. Ebenfalls in einer konzentrierten Kammermusik-Version erklingt zur Eröffnung der 75. Musiktage nun eine Bearbeitung von Bruckners zukunftsträchtigster Symphonie, der unvollendeten Neunten in d-Moll. Dazu passt perfekt, dass sich das Berliner Ensemble Mini mit dem finnischen Sopranstar Anu Komsi dem atonalen poetischen Melodram „Pierrot lunaire“ von 1912 nähert, einem Schlüsselwerk der Moderne. 


19.07 – VERDO Gartenareal (Eintritt frei)
Sieben nach Sieben: Festivalausblick mit Oliver Wille und Christian Strehk

20.00 – VERDO Konzertsaal
Kuss Quartett – Streichquartett
Johannes Fischer – Percussion
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Beethoven! – Werke von Beethoven, Mantovani, Fischer u.a.

Wenn Musiktage-Intendant Oliver Wille sein Kuss Quartett in Hitzacker einbindet, ist stets Außergewöhnliches garantiert. Im Jubiläumsrückbezug auf die begeistert frequentierten Quartettlupen und den Beethoven-Zyklus vor zwei Jahren spielen die vier Musiker Sätze des Bonner Meisters, die hier so 2018 nicht erklungen sind. Außerdem durchstreifen sie in der aktuellen Komposition Mantovanis alle Streichquartette Beethovens in kühn aufflackernden Momentaufnahmen. Flankierend und kontrastierend zeigt der Schlagzeuger Johannes Fischer Präsenz, ebenfalls eine faszinierende Größe in der jüngeren Festivalgeschichte.


22.10 – Kunsthalle Oktogon Hitzacker (Elbe)
Clemens von Reusner – Komposition, Kuratierung, Moderation
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Zehn nach Zehn: Elektroakustische Musik im Studiokonzert I

Clemens von Reusner faszinierte die Musiktage-Besucher im Sommer 2019 mit einer der Elbe und ihrer nahen Umgebung abgelauschten elektroakustischen Performance-Komposition. Mit neuen Versionen und Hör-Visionen „bespielt“ er in zwei unterschiedlichen Studiokonzerten zum Jubiläum (heute und am 3.8) die Kunsthalle Oktogon.