Sonnabend 31.7

Mittags – Altstadtinsel Hitzacker (Elbe), Eintritt frei
Festivalauftakt: Lassen Sie sich überraschen!

Aufbruchstimmung in der Altstadt von Hitzacker. Die 76. Sommerlichen Musiktage starten wie von Zauberhand. Mitglieder des Trägervereins treffen sich am Rande bei einem Gläschen Sekt.


Nachmittags – VERDO Konzertsaal
Nico and the Navigators
Kuss Quartett – Streichquartett
Nikolay Borchev – Bass
Jan Philipp Schulze – Klavier
u.a.
Kategorien-Konzert, Ticketinfo

Silent Songs into the wild – Staged Concert um Franz Schubert im Hier und Jetzt

Eigens für Hitzacker neu inszeniert und besetzt werden berühmte Liederzyklen wie die „Die Winterreise“, „Die schöne Müllerin“ oder der „Schwanengesang“ zum Gegenstand einer Tanzperformance, die ursprünglich für den jüngst bei einem Feuer schwer beschädigten Palais des Beau Arts in Brüssel entstand. Der Komponist Franz Schubert wählte für seine Lieder oft lyrische Vorlagen, die das Wandern und den Abschied in den Blick nehmen – also die Erfahrungen des Fremdseins und der Einsamkeit in Worte fassen, aus denen sich die Sehnsucht nach Geborgenheit speist. Wie aber hören wir diese Werke im 21. Jahrhundert – in einer Zeit, in der die Corona-Epidemie zur Vereinzelung zwingt und in der Millionen Menschen weltweit ihre Heimat verlassen müssen und auf der Flucht in neue Ungewissheiten sind? Eine szenische Befragung in kammermusikalischer Dimension. Dauer ca. 70 Minuten, keine Pause.


Abends – VERDO Gartenareal (Eintritt frei)
Festivalausblick mit Oliver Wille und Christian Strehk


Abends – VERDO Konzertsaal
Christian Tetzlaff – Violine
Lars Vogt – Klavier
Kategorien-Konzert, Ticketinfo

Duo

Dmitri Schostakowitsch (1906–1975): Sonate op. 134
György Kurtág (*1926): Tre Pezzi op. 14
Franz Schubert (1797–1828): Sonate a-Moll und Rondo h-Moll

Wenn der Geiger Christian Tetzlaff und der Pianist und Dirigent Lars Vogt musizieren, gleicht das stets einer hochgradig risikofreudigen, aber durch freundschaftliches Vertrauen gesicherten Expedition ins bislang unentdeckte Neuland der Werke. Schuberts Moll-Sphären, die gerne in ein jenseitig verklärtes Dur hinübergleiten, sind dafür genauso optimale Erkundungsgegenstände wie die auf ihre Art ähnlich die Extreme von Sehnsucht, Sinnlichkeit und Sarkasmus ausreizenden Meisterduos des Russen Schostakowitsch und des Ungarn Kurtág. Dauer ca. 70 Minuten, keine Pause.

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