Sonntag 2.8


9.30 – St. Johannis-Kirche Hitzacker (Elbe), Eintritt frei
Gottesdienst, zu Gast: das Kuss Quartett


11.30 – VERDO Konzertsaal
Bomsori Kim – Violine
Thomas Hoppe – Klavier
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Neu entdeckt! – Werke von Beethoven, Yun, Sibelius, Szymanowski, Tschaikowski und Waxman

Wer die Szene der Geigenvirtuosen aufmerksam verfolgt, hat längst aufgehorcht: Die Südkoreanerin Bomsori Kim gewann 2013 den renommierten ARD Wettbewerb in München und tauchte als passionierter Wettbewerbstyp auch in Moskau, Brüssel, Helsinki, Posen oder Hannover in der Spitzengruppe auf. Ihr Credo ist ohnehin: „Jeder einzelne Auftritt ist für mich wie ein Wettbewerb, jedes Konzert steht für sich und ist in diesem Moment das Wichtigste, in das ich alles hineinlege. Als Musiker hast du in diesem Augenblick genau eine einzige Chance. Da gibt es keine weitere Runde und du hast keinerlei Wahl: Das Publikum erwartet schlicht das Beste von dir.“ Riesenlob erntete sie 2019 als „fantastische junge Musikerin“ (BR-Klassik) für ihre Debüt-CD bei der Deutschen Grammophon mit Violinsonaten von Fauré, Debussy und Szymanowski an der Seite des polnischen Pianisten Rafał Blechacz. Kim spielt eine Guadagnini-Violine aus dem Jahr 1774.


18.06 – VERDO Gartenareal (Eintritt frei)
Sechs nach Sechs: So war Hitzacker! Wolfgang Boettcher, Claus Kanngiesser – im Gespräch und Violoncelli, Oliver Wille – Moderation


20.00
– VERDO Konzertsaal
Sabine Meyer – Klarinette
Nils Mönkemeyer – Viola
William Youn – Klavier
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Träume – Werke von Schumann, Saunders, Britten und Mozart

Das exzeptionelle Star-Trio in der keineswegs alltäglichen, aber schon von Mozart als reizvoll empfundenen Besetzung mit Klarinette, Viola und Klavier erkundet Spiegelungen, die als Topos schon in der traumnah entrückten Romantik eine wichtige Rolle spielten. Fantasie und Märchenerzählungen schimmern geheimnisvoll bei Schumann durch die Töne; Britten überträgt Seufzer der Renaissance in den Kontext der Moderne; und Hitzackers Residenzkomponistin von 2017, Rebecca Saunders, inzwischen mit dem „Nobelpreis der Musik“, dem Ernst von Siemens Musikpreis 2019 ausgezeichnet, greift das Schneewittchen-Motiv des sprechenden Spiegels auf.