Sonntag 28.7


10.00 – Abfahrt und Ankunft Bustransfer: VERDO und Parkplatz Bleichwiese
Kammermusik on Tour in
Dannenberg – nya nordiska
Dömitz – Historisches Karstadt-Kaufhaus
Gartow – Schloss und Kirche

Aoi Trio, Ensemble Biloba
Hyeyoung Kim – Orgel, Max Raum – Schlagzeug
Karten online inkl. Bustranfer

Franz Schubert: Adagio Es-Dur für Klaviertrio D 897
Ernst Helmuth Flammer: Intarsien in GleichZeit, sich wandelnd, zerfließend ... für Klaviertrio
Clemens von Reusner: draught, Elektroakustik, 8-Kanal (Uraufführung, Auftragswerk der Sommerlichen Musiktage)
Aram Khatchaturian: Trio für Violine, Klarinette und Klavier
Hans-Christian von Dadelsen: Baumgrenze, Trio für Klarinette, Violine und Klavier (Uraufführung)
Vincent Lübeck: Präludium E-Dur (trans. C)
Mark Glentworth: Blues for Gilbert für Vibraphon solo
Babette Koblenz: Highlands für Orgel und Schlagzeug

Allenfalls an den musealen Resten der Berliner Mauer scheint die unmenschliche politische Teilung in Ost und West nach 30 Jahren derart erinnerbar wie in der Niedersächsischen Elbtalaue. Den Klang des ehemaligen Grenzflusses in elektroakustischer Musik aufgreifen und die schmerzliche Erinnerung in grenzenloser Neuer Musik überwinden soll eine kammermusikalische Rundreise an markante Orte der Region. Renommierte, hier lebende Komponisten stellen Ur- und Erst-aufführungen in vier Kurzkonzerten in den Kontext anderer Werke.


19.07 – VERDO Gartenareal (Eintritt frei)
Sieben nach Sieben: Pre-Concert der Preisträger-Akademie
Maximilian Sutter – Trompete
Eliot Quartett

Nach Osten. Die Pre-Concerts 2019 werden zum Festival im Festival: Wie immer setzen die Akademistinnen und Akademisten den jeweiligen roten Faden der Hauptkonzerte auf ihre eigene Weise um. Heute legen sie den polnischen Kern des 20 Uhr-Konzerts frei, schauen Richtung Osten über die Grenze und entdecken viel zu selten gehörte Werke von Weinbergs und Chopins Landsleuten.


20.00
– VERDO Konzertsaal
Gidon Kremer – Violine
Giedre Dirvanauskaite – Violoncello
Georgijs Osokins – Klavier
Karten online

Mieczyslaw Weinberg:
aus Children’s Notebook op. 16: Larghetto, Tempo di valse, Andante tranquillo
aus Drei Stücke für Violine und Klavier WoO: Nocturne 
Sonate Nr. 2 für Violine solo op. 95
Sonate für Violine und Klavier Nr. 6 op. 136
– Pause –
Ludwig van Beethoven: Trio in C-Dur nach dem Tripelkonzert op. 56, bearbeitet von Carl Reinecke

Müsste man den bedeutendsten Kammermusiker des 20. und 21. Jahrhunderts benennen, wäre der Name Gidon Kremer sofort parat. Der große Geiger war und ist ein einzigartig interaktiver Partner in jedem anspruchsvollen Interpretationsdialog. Mit der litauischen Cellistin Giedre Dirvanauskaite aus der Kremerata Baltica und dem lettischen Pianisten Georgijs Osokins, erster "permanent guest artist" dieser Formation, wirbt er auch für die verkannten Meisterwerke von Schostakowitschs engem Freund Mieczysław Weinberg.