Freitag 5.8

11.11 – St. Johannis-Kirche Hitzacker (Elbe), Eintritt frei
Elf nach Elf: Verdi für alle! Festivalchor und -ensembles
Alexander Lüken – Dirigent

„Flieg, Gedanke, auf goldenen Schwingen …“: Giuseppe Verdis sehnsüchtiger Freiheitschor aus der Oper „Nabucco“ ist für begeisterte Sängerinnen und Sänger ein Vier-Viertel-Vergnügen – mit Cantabile-Anspruch und Verführungscharakter. Umrankt wird er von weiteren Stücken, die der Festivalchor, das Festivalorchester und das Vokalensemble im Laufe der Woche mit Alexander Lüken erarbeitet haben. Hoffen wir, dass das Programm, das im ersten Pandemiejahr 2020 nicht stattfinden konnte, in diesem Jahr aufgeführt werden kann.
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17.05 – VERDO Gartenareal, Eintritt frei
Fünf nach Fünf: Hörgarten digital
Hören Sie in entspannnter Atmosphäre Auszüge aus dem Programmheft des Tages oder Gedanken zum Festivalschwerpunkt.
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18.06 – VERDO Konzertsaal
Quatuor Diotima – Streichquartett
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Sechs nach Sechs: Werke von Bartók, Adès und Saunders

Thomas Adès (*1971): Arcadiana für Streichquartett op. 12 (1994)
Rebecca Saunders (*1967): Unbreathed für Streichquartett  (2017)
Béla Bartók (1881–1945): Streichquartett Nr. 5 (1934)

Das Quatuor Diotima, gegründet 1996 am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris, darf man zu den feinsten Adressen der internationalen Streichquartett-Kunst zählen. Ihre sagenhaft mühelos und natürlich dramatisch wirkende Einspielung sämtlicher Bartók-Quartette gilt inzwischen als Referenzaufnahme dieses „Mount Everest“ der Gattung. In Hitzacker setzen die Vier diesmal Bartók in Beziehung zu Kompositionen der britischen Hindemith-Preisträger Thomas Adès und Rebecca Saunders, die 2019 den Ernst von Siemens Musikpreis erhielt und in Hitzacker bereits Composer in Residence war. Dauer ca. 75 Minuten, keine Pause
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21.09 – VERDO Konzertsaal
Ania Vegry – Gesang
Yannick Rafalimanana – Klavier
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Neun nach Neun: Die menschliche Stimme von Francis Poulenc (1899–1963)

Eine junge Frau, auf sich gestellt, verlassen, vielleicht mit der Außenwelt und ihrem Geliebten ja noch über eine Telefonleitung verbunden, streitbar und flehentlich, aber im Grunde im hoffnungslosen Dialog mit sich selbst: Francis Poulenc schuf mit „Die menschliche Stimme“ 1959 eine geniale Literaturoper nach Cocteau, ein Psychogramm in Musik. Die wunderbare Sopranistin Ania Vegry hat sich das herausfordernde „Zeit.Raum“-Solo unter anderem in Dessau ganz zu eigen gemacht. In der Fassung mit Klavierpart, reich schattiert vom feinsinnigen französischen Senkrechtstarter Yannick Rafalimanana, wird daraus ein halbszenisches Kammer(musik)spiel. Dauer ca. 60 Minuten, keine Pause

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