Quartett Integra

© Rintaro Kanemoto

Quartett Integra
Kyoka Misawa – Violine

Rintaro Kikuno – Violine
Itsuki Yamamoto – Viola
Ye Un Park – Violoncello

Das Quartett Integra, das als „von enormem Klangreichtum … und spritzigen Rhythmen geprägt“ (All News Press) beschrieben wird, hat sich rasch internationale Anerkennung erworben. Das Ensemble wurde mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet, darunter der Zweite Preis und der Publikumspreis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD 2022 in München, der Erste Preis beim Bartók-Weltwettbewerb 2021 in Budapest sowie der Dritte Preis und der Sidney-Griller-Preis beim Internationalen Streichquartettwettbewerb der Wigmore Hall 2025 in London.

Das Quartett Integra wurde 2015 an der Toho Gakuen Music High School in Tokio von vier leidenschaftlichen jugendlichen Musikern gegründet und hat seitdem eine tiefe und dauerhafte musikalische Verbundenheit entwickelt, die von gemeinsamer Neugier und Hingabe für das Streichquartettrepertoire geprägt ist.

Das Quartett Integra, das mittlerweile in Hannover ansässig ist, baut seine Präsenz in ganz Europa aus. Zu den jüngsten und bevorstehenden Engagements zählen der „Heidelberger Frühling“,  die Konzertreihe „Kammermusik in Wiesbaden“ und das Festival „Smetana-Tage“ bei der Pilsener Philharmonie sowie Auftritte an der Alten Oper Frankfurt und in Bad Tölz, Meran und Budapest.

Während seines Aufenthalts an der Colburn School in Los Angeles (2022‒2025) trat das Quartet Integra in führenden Konzertreihen und bei Festivals in den gesamten Vereinigten Staaten auf, darunter die Schneider Concert Series an der New School, die Green Shoots Initiative am Kennedy Center und die Discovery Series bei der La Jolla Music Society, im Rahmen der „Artist Series“ an der University of Colorado Boulder sowie beim Nevada Chamber Music Festival.

Das Quartet Integra pflegt enge Verbindungen zu seinen künstlerischen Wurzeln in Japan und gibt jährlich Konzerte in der Toppan Hall in Tokio, wo es eine auf Bartók fokussierte Reihe präsentiert, sowie in der Oji Hall, wo es bereits eine Schubert- und Webern-Reihe aufgeführt hat und nun Mozart und Mendelssohn erkunden will. Im Jahr 2025 startete das Ensemble einen sechsjährigen Beethoven-Zyklus in der Dai-ichi Seimei Hall, der Philia Hall, sowie an mehreren anderen bedeutenden Veranstaltungsorten in ganz Japan und gilt damit als eines der derzeit ambitioniertesten Kammermusikprojekte des Landes.

Das Quartet Integra ist bereits mit Künstlern wie Alexander Melnikov und Augustin Hadelich aufgetreten und verfeinert seine Kunst durch Kooperationen und Mentoring innerhalb der internationalen Kammermusikszene kontinuierlich weiter.

Die zeitgenössische Musik nimmt einen wichtigen Teil der künstlerischen Tätigkeit des Quartetts Integra ein. Im Jahr 2023 spielte das Ensemble beide Streichquartette von György Ligeti in einem Konzert in der Toppan Hall anlässlich des 100. Geburtstags des Komponisten und stellte damit sein tiefes Engagement für das Repertoire des 20. Jahrhunderts unter Beweis. Zudem wurden sie vom Arditti Quartett betreut – eine Erfahrung, die ihnen wertvolle Einblicke in die Aufführungspraxis zeitgenössischer Musik verschaffte. Darüber hinaus hat das Quartet Integra Werke japanischer Komponisten in Auftrag gegeben und uraufgeführt, sich dabei mit neuen Ideen auseinandergesetzt und der Quartettliteratur neue Stimmen hinzugefügt.

Das Quartett erhielt seine frühe Ausbildung bei Kazuhide Isomura und Nobuko Yamazaki an der Toho Gakuen School of Music sowie als Stipendiaten an der Suntory Hall Chamber Music Academy. Von 2022 bis 2025 war es unter der Leitung von Martin Beaver, Jonathan Brown und Clive Greensmith Ensemble-in-Residence an der Colburn School in Los Angeles. Derzeit setzen die vier ihre künstlerische Entwicklung unter Oliver Wille an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover fort und sind außerdem in den Spielzeiten 2025–2027 Residenzensemble am ProQuartet – Centre Européen de Musique de Chambre.

Konzerte mit dem Quartett am Sa 1.8

Webseite des Quartetts

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