Dienstag 28.7
9.09 – 10.10 St.-Johannis-Kirche, Teilnahme frei
Neun nach Neun
Chorsingen für Alle
Gudrun Schröfel – Leitung
Tag 2 des Festivalchores - er formiert sich traditionell ganz zwanglos aus Festivalpublikum und einheimischen Musikfreunden.
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11:11 VERDO Konzertsaal
Elf nach Elf
„The wonderful Haydn“ (Haydn in London)
Martina Gedeck – Lesung
Sebastian Knauer – Klavier
Der Anlass war traurig, die Konsequenz aber ein Glücksfall: als Haydns langjähriger Arbeitgeber Fürst Esterházy 1790 starb und sein an Musik nicht interessierter Sohn und Nachfolger den Konzert- und Opernbetrieb bei Hofe einstellte, war der damals schon sechzigjährige Komponist endlich ein freier Mann.
In diesem Programm werden die Schauspielerin Martina Gedeck und der Pianist Sebastian Knauer anhand von Haydns Briefen und Tagebuchaufzeichnungen von der Liebe des Komponisten zu einer Sängerin wie auch von seinen Verbindungen zu anderen Frauen erzählen. Daneben passieren Haydns vielfältige Erlebnisse in England Revue, seine Begegnungen mit großartigen Herrschaften und prominenten Bürgern ebenso wie seine Beobachtungen als interessierter Tourist. Musikalisch wird der Abend von Klaviersonaten geprägt, die Haydn in jenen Jahren komponiert hat.
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19:07 VERDO Gartenareal, Zutritt frei
Sieben nach Sieben
„Blitzlicht“ mit Kai Frömbgen
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20:08 VERDO Konzertsaal
Acht nach Acht
Kai Frömbgen und Raquel Pérez-Juana Rodríguez – Oboe
Bram van Sambeek – Fagott
Yin Lai Green – Kontrabass
Max Volbers – Cembalo
Sören Leupold – Theorbe/Viola da gamba
Jan Dismas Zelenka (1679–1745): Sonate Nr. 4 für zwei Oboen, Fagott und b.c.
Isang Yun (1917–1995): Nr. 2 und Nr. 4 aus „Inventionen für zwei Oboen“
Johann Friedrich Fasch (1688–1758): Sonate g-Moll FWV N: g1
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Johann David Heinichen (1683–1729): Sonate c-Moll
Joseph Haydn (1732–1809): Londoner Trio Nr. 1
Isang Yun (1917–1995): „Monolog“ für Fagott solo
Jan Dismas Zelenka (1679–1745): Sonate Nr. 6 in c-Moll für zwei Oboen, Fagott und b.c.
Barocke Kammermusik aus Dresden - die Haydn kannte, studierte und schätzte, die ihn womöglich inspirierte, ganz eigene und neue Wege zu gehen - bildet den Ausgangspunkt für dieses spannende Programm. Der Abend, der um die Werke von Zelenka, Fasch und Heinichen kreist, in ungewohnter Besetzung mit Holzbläsern, Theorbe, Cembalo und Kontrabass, will der Zeit unmittelbar vor Haydn nachspüren. Er verknüpft sie mit Haydn selbst, mit seinem Londoner Trio, und öffnet auch den Blick ins Heute mit Musik eines bedeutenden Komponisten, der vor genau 40 Jahren für eine Uraufführung nach Hitzacker kam: Isang Yun.