Montag 27.7
9.09 – 10.10 St.-Johannis-Kirche, Teilnahme frei
Neun nach Neun
Chorsingen für Alle
Ansteckende Begeisterung für das gemeinsame Singen und eine klare musikalische Vorstellung: Gudrun Schröfel gehört zu den prägenden Chorleiterinnen Deutschlands. Über Jahrzehnte hat sie mit dem Mädchenchor Hannover, dem Johannes‑Brahms‑Chor und zahlreichen anderen Chören Maßstäbe gesetzt und hat mit Dirigenten wie Ingo Metzmacher, Andrew Manze, Andris Nelsons oder Hans-Christoph Rademann zusammengearbeitet. Neben ihrer Lehrtätigkeit – sie hat selbst bei Eric Ericson studiert - war sie als Wettbewerbsjurorin sowie als Vizepräsidentin der HfMTM Hannover tätig.
Wir freuen uns sehr, dass die renommierte Musikerin und Pädagogin unser „Chorsingen für Alle“ leiten wird und dabei auch Haydns Esprit aufgreift – jene Mischung aus Leichtigkeit, Humor und Präzision.
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15.03 Archäologisches Zentrum Hitzacker (AZH), Eintritt frei
Drei nach Drei
Forum Nachhaltigkeit/Zukunftsfähigkeit: „Das Festival als Sozialer Ort?“
Seit 2011 widmen sich die „Sommerlichen“ dem Thema „Nachhaltigkeit und die Kultur“. Jährlich seit 2013 haben wir im Festival das „Forum Nachhaltigkeit“ als Fokus dieser Arbeit angeboten: als Dialogveranstaltung, als künstlerische Ausführung oder als ökologische Handlung.
In diesem Jahr bieten wir zusammen mit dem renommierten Soziologen und Geschäftsführendem Direktor des Soziologischen Forschungsinstituts Göttingen (SOFI) an der Georg-August-Universität Prof. Dr. Berthold Vogel ein Forum mit Schwerpunkt in der sozialen Nachhaltigkeit an. In Kurzvorträgen und einer offenen Panel-Diskussion gehen wir der Frage nach, ob unser Kammermusikfestival ein sozialer Ort ist. Welchen Beitrag leisten wir zur Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft? Wie sieht es aus mit Kooperation und Kommunikation, mit Engagement und gemeinschaftlichen Zusammenhalt? Kann die Kultur mehr sein als nur Dienstleister der Ökologie und Ökonomie?
Weitere Information zur SOFI: https://sofi.uni-goettingen.de
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19.07 VERDO Gartenareal, Eintritt frei
Sieben nach Sieben
„Blitzlicht“ mit Antje Weithaas
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20:08 VERDO Konzertsaal
Acht nach Acht
Antje Weithaas – Violine
Marie-Elisabeth Hecker – Violoncello
Martin Helmchen – Klavier
Antonín Dvořák (1841–1904): Klaviertrio Nr. 4 op. 90 "Dumky"
Joseph Haydn (1732–1809): Trio es-Moll, Hob. XV:31
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György Kurtág (*1926): Varga Bálint Ligaturája für Klaviertrio
Franz Schubert (1797–1828): Klaviertrio Es-Dur op. 100, D 929
Die kürzlich mit dem Opus Klassik als „Instrumentalistin des Jahres 2025“ ausgezeichnete Violinistin Antje Weithaas kehrt zurück nach Hitzacker. Dieses Mal tritt sie gemeinsam mit ihren langjährigen Triopartnern Marie-Elisabeth Hecker und Martin Helmchen auf, die zuletzt 2012 bei uns zu Gast waren. Sie spielen ein Haydn-Trio in der abgelegenen und mit fünf Vorzeichen versehenen Tonart es-Moll, betten es zwischen eine Reise durch böhmische Dumky-Gesänge und Tänze von Antonín Dvořák, das einzige Klaviertrio des Jubilars György Kurtág - er wurde am 19. Februar dieses Jahres 100 Jahre alt - und münden in Schuberts großes Es-Dur Trio op. 100. Die Musik von Haydn wird so zum Bindeglied unterschiedlichster Stile, die auf wunderbare Art doch miteinander zu tun haben.